Archiv für den Monat: Juli 2018

Ich will mich langweilen – OWWO Folge 3

Kreativ langweilen

OWWO steht für „One Week without“. Durch den bewussten Einsatz kleiner Hilfsmittel und Trigger wird eine Woche lang ein ungewolltes Verhaltensmuster durchbrochen. In meinen kommenden zwei Urlaubswochen, will ich lernen, mich ganz bewusst wieder einmal zu langweilen.

Auch im Urlaub sind viele Menschen meistens Online und ständig erreichbar. Bei mir ist dies auch der Fall und ich habe bemerkt, dass ich verlernt habe, mich genüsslich zu langweilen. Wenn dir Langeweile zu negativ erscheint, dann habe ich verlernt mich wieder einmal ganz der Muse hinzugeben. Einfach der Flut zuzuschauen, wie sie aufläuft, ohne nebenher mit dem Handy zu spielen, Mails zu checken, zu lesen oder mit dem Hund zu spielen.

Warum Langweile gut für unsere Kreativität ist und warum ich mich für diese OWWO tätowiert habe, siehst du im Video.

Wenn du auch eine OWWO-Herausforderung annehmen willst, dann schildere dein Verhaltensmuster, das du gerne durchbrechen willst, um dein Leben aktiv zu ändern.  Ich freue mich auf deine Nachricht. Hier, bei YouTube, Facebook oder per Mail.

Kreativität agiert – sein Leben bewusst steuern.
Der Experte und professionelle Redner für Kreativität Nils Bäumer erklärt unter dem Stichwort OWWO, wie er Verhaltensmuster verändert, die nur noch bestehen, weil er sie gefühlt schon immer so gemacht hat. Durch die bewusste Lenkung unserer Aufmerksamkeit auf automatisierte Auslöser können wir ungewollte Handlungen besser steuern, ändern und unser Leben verbessern.

Voodoo Yoda – OWWO Folge 2

Gelassener im Straßenverkehr

OWWO steht für „One Week without“. Durch den bewussten Einsatz kleiner Hilfsmittel und Trigger wird eine Woche lang ein ungewolltes Verhaltensmuster durchbrochen. In dieser Woche versuche ich mich durch den Einsatz eines Voodoo Yodas dazu zu bringen, mich weniger im Straßenverkehr aufzuregen.

Meine erste OWWO-Herausforderung war es, im eigenen Wohnzimmer auf mein Handy zu verzichten. Da ich eine Wendeltreppe zum Wohnzimmer heruntersteigen muss, brachte ich dort ein „Handy verboten Schild“ an, um mir jedes Mal bewusst zu machen, dass ich es dort nicht benutzen will. Ein einfacher Trigger mit großer Wirkung, der sehr gut funktioniert hat.

Meine zweite Herausforderung zielt darauf ab, dass ich mich oft völlig sinnlos über andere Teilnehmer des Straßenverkehrs aufrege. Und das teilweise noch Stunden später. Etwas, dass mich sehr an mir selbst stört. Durchbrechen will ich das Muster durch die ständige Mitnahme eine klingelnden Voodoo Yoda am Schlüsselbund. Seht ihn euch im Video einmal an.

Wenn du auch eine OWWO-Herausforderung annehmen willst, dann schildere dein Verhaltensmuster, das du gerne durchbrechen willst, um dein Leben aktiv zu ändern.  Ich freue mich auf deine Nachricht. Hier, bei YouTube, Facebook oder per Mail.

Kreativität agiert – steuer dein Leben bewusst.
Der Experte und professionelle Redner für Kreativität Nils Bäumer erklärt unter dem Stichwort OWWO, wie er Verhaltensmuster verändert, die nur noch bestehen, weil er sie gefühlt schon immer so gemacht hat. Durch die bewusste Lenkung unserer Aufmerksamkeit auf automatisierte Auslöser können wir ungewollte Handlungen besser steuern, ändern und unser Leben verbessern.

OWWO – One Week WithOut

Ungewollte Verhaltensmuster ändern

OWWO steht für „One Week without“. Durch den bewussten Einsatz kleiner Hilfsmittel und Trigger wird eine Woche lang ein ungewolltes Verhaltensmuster durchbrochen. Was das genau bedeutet und mit Marshmallows und Hemdknöpfen zu tun hat, erkläre ich im Video und im unten folgenden Text.

Kennt ihr auch Routinehandlungen, die sich in euer Leben geschlichen haben, obwohl ihr wisst, dass sie gar nicht gut für euch und euer Leben sind? Da gibt es das tägliche Feierabendbier, automatisierte Essgewohnheiten, die Zigarette nach dem Essen oder der ständige Einsatz des Smartphones.

Routinen haben natürlich Sinn und Berechtigung, wenn sie eine Handlung sicher und stabiler machen. Niemand möchte jedes Mal beim Autofahren das Gefühl der ersten Fahrstunde haben. Oftmals verselbstständigen sich Routinen aber und wir bekommen nicht mit, dass wir Handlungen gar nicht steuern bzw. bewusst handeln. Dann können solche Verhaltensmuster nerven und uns sogar schaden.

Ein Beispiel dazu, dass viele kennen, ist der unablässige Einsatz des eigenen Handys. Sicher kennen viele diesen Moment, wenn man mit Freunden an einem Tisch sitzt und alle gleichzeitig ins Smartphone starren, anstatt sich miteinander zu unterhalten. Völlig OK, wenn diese Handlung für alle in Ordnung ist aber oftmals tun wir es eher unbewusst und im Inneren stört es uns.

Das hat neben ausgeprägten Handlungsroutinen auch mit unserem Belohnungssystem im Gehirn zu tun. Denn jedes Ping und Bling aus den sozialen Netzwerken löst ein Signal im Belohnungssystem unseres Gehirns aus. Umso öfters solche positiven Bestätigungen zu bestimmten Handlungen erfolgen, umso mehr schleichen sich Routinehandlungen ein, die wir nicht mehr bewusst kontrollieren bzw. hinterfragen.

Dabei kann es sich lohnen, solchen Verführungen zu widerstehen. Ein Beispiel aus der Forschung dazu ist der Marshmallow Test. Dort wurden Kinder bei einem Versuch dazu aufgefordert mit dem Essen eines Marshmallows (bzw. einer Süßigkeit allgemein) solange zu warten, bis der Versuchsleiter wieder zurück in den Raum kommt. Sie bekamen also einen Marshmallow vor die Nase gesetzt und wurden anschließend in einem leeren Raum für unbestimmte Zeit alleine gelassen. Widerstanden sie der Versuchung, bekamen sie zwei Marshmallows. Langzeituntersuchungen sagten aus, dass die Kinder, die der Versuchung widerstanden, später im Durchschnitt glücklicher und erfolgreicher waren. Und auch, wenn diese Ergebnisse mittlerweile eingeschränkt und revidiert wurden, kann die Fähigkeit bewusst zu widerstehen durchaus einen positiven Einfluss auf unser Leben haben.

Aus diesem Grund habe ich für mich OWWO eingeführt. Eine Woche, in der ich Verhaltensmuster ganz bewusst durchbrechen und sie dadurch eventuell ändern will. Ohne gleich mit der großen Brechstange zu starten und beispielsweise 6 Monate auf alle sozialen Medien zu verzichten, such ich dabei nach kleinen Schritten, die dennoch langfristig etwas ändern können – aber nicht müssen. Ziel ist immer, Gewohnheiten wieder bewusst und kontrolliert durchzuführen und so zu überprüfen. Ob und wie ich mein Verhalten langfristig verändere, entscheide ich nach der Woche OWWO.

Meine erste OWWO-Herausforderung war es, im eigenen Wohnzimmer auf mein Handy zu verzichten. Da ich eine Wendeltreppe zum Wohnzimmer heruntersteigen muss, brachte ich dort ein „Handy verboten Schild“ an, um mir jedes Mal bewusst zu machen, dass ich es dort nicht benutzen will. Ein einfacher Trigger mit großer Wirkung.

Es war bis auf wenige gedankliche Zuckungen recht einfach eine Woche lang an diesem Ort auf mein Handy und alle damit zusammenhängende Möglichkeiten zu verzichten. Ich sah Filme und TV-Nachrichten wieder bewusster und las auch Bücher wieder konzentrierter als vorher, da ich nicht mehr in die Gefahr des Multitaskings kam. Ich erleichterte mir den Verzicht, indem ich mein Marshmallow der Neuzeit nicht neben mich legte, sondern ganz aus dem Zimmer verbannte.

Herausforderung eins ist mit OWWO so gut gelungen, dass das mein Handy vielleicht für immer aus dem Wohnzimmer verbannt wird. Jedenfalls nehme ich es nur noch ganz bewusst  und in den seltensten Fällen dort in die Hand. Anders sieht es noch in meinem Auto aus, da muss die nächste OWWO folgen.

Vorher habe ich mir aber eine andere OWWO-Herausforderung gesetzt. Ich will mich nicht mehr über andere Teilnehmer im Straßenverkehr aufregen. Denn dies tue ich bisher zwar ungern aber dennoch häufig. Warum ich dafür eine kleine Yoda-Figur nutze und ob es mir gelingt mehr Gelassenheit im täglichen Verkehrsgeschehen zu finden, davon berichte ich in der nächsten Folge von One Week WithOut.

Wenn du auch eine OWWO-Herausforderung annehmen willst, dann schildere dein Verhaltensmuster, das du gerne durchbrechen willst, um dein Leben aktiv zu ändern.  Ich freue mich auf deine Nachricht. Hier, bei YouTube, Facebook oder per Mail.

 

Kreativität agiert – steuer dein Leben bewusst.
Der Experte und professionelle Redner für Kreativität Nils Bäumer erklärt unter dem Stichwort OWWO, wie er Verhaltensmuster verändert, die nur noch bestehen, weil er sie gefühlt schon immer so gemacht hat. Durch die bewusste Lenkung unserer Aufmerksamkeit auf automatisierte Auslöser können wir ungewollte Handlungen besser steuern, ändern und unser Leben verbessern.

Wir beAbern zu viel, dabei macht das Undglücklich

Video Blog Folge 27

Suchen Sie nach dem Und – nicht dem Aber

Sicher kennen Sie auch einige „Ja – Aber“ Sager aus dem Alltag. Jedes Lob, jeder Zuspruch zu einer Idee, kann damit ins Gegenteil, meistens also ins Negative gezogen werden.
Natürlich ist nicht jedes „Aber“ so gesetzt, trotzdem sollten wir es öfters mit einem „Und“ versuchen und die Gedanken unseres Gegenübers weiterdenken, statt zu beenden.

Versuchen Sie es und pflegen Sie Ihre eigene Kreativ-Hygiene – nutzen Sie mehr Und und weniger Aber.

Fördern Sie Kreativität in Unternehmen.
Im Video Blog Kreativität erhalten Sie Antworten und ungewöhnliche Blickwinkel auf die Frage: „Wie steigern wir Kreativität in Unternehmen?“.

Der Experte und professionelle Redner für Kreativität Nils Bäumer liefert  kurze und umsetzbare Tipps und Erkenntnisse für den täglichen Einsatz, um die persönliche Lösungskompetenz zu steigern und dadurch die Innovationskraft von Unternehmen zu fördern.

Marcel Reich-Ranicki alias Stephan Fuß

Folge 5

Für Synapsensprung 2.0 , dem Podcast von und vom Wesen der Kreativität schlüpft mein Interviewgast Stephan Fuß in die Rolle des Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki.

Zu Stephan Fuß:

Stephan bietet Coaching, Vorträge und Trainings für Personen und Firmen aus der Kreativwirtschaft an, die Ihr kreatives Potential noch mehr entfalten wollen.

Ob Text, Konzeption, Grafik oder Webdesign: In Werbe- und Kreativagenturen sind kreative Ideen und Lösungen die Geschäftsgrundlage. Und der Unternehmenserfolg direkt davon abhängig.

Aus eigener Erfahrung als Texter weiß er, welche Ängste und Blockaden einen dabei hindern können, sein volles kreatives Potenzial zu entfalten. Seien es die Furcht vor dem weißen Blatt, die Hemmung neue Ideen offen auszusprechen, weil man dafür lächerlich gemacht werden könnte oder der Bammel davor, beim Kunden in großer Runde zu präsentieren.

Unter dem Motto „Locker und gelassen zu mehr Kreativität“ hilft Stephan Fuß Kreativen dabei, sich von solchen alltäglichen kleinen und großen Ängste zu befreien. Für mehr Spaß bei der Arbeit, anspornende Stimmung im Team und daraus resultierend kreativbegeisternde Ideen, mit denen sich Kunden gewinnen sowie binden lassen und auch sicherlich der ein oder andere Award gewonnen werden kann.

Zur Marcel Reich-Ranicki:
Er war als der Literaturpapst bekannt und galt als der einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker. Und obwohl nach Umfragen ca. 98% der Bevölkerung seinen Namen kennt, er verschiedene Gastprofessuren u.a. in Deutschland und Amerika hatte, bleibt er vielen durch einen besonderen Fernsehauftritt in Erinnerung. Freue Sie sich auf mein Gespräch mit Marcel Reich-Ranicki, dem Mann, der 2008 den Deutschen Fernsehpreis ablehnte.“

Zum Interviewer Nils Bäumer:
Nils Bäumer ist Redner zum Thema Kreativität, Experte für Kreativität und Ideenhebamme. In seinem kreativen Universum versucht er herauszufinden, wie wir Kreativität fördern und trainieren können und was das Wesen der Kreativität ist.

Warum haben wir wann gute Ideen und warum ab und zu auch keine? Welche Ideen setzen sich warum durch und werden umgesetzt? Warum gibt es so viele Ideen, die sich nur genial anhören aber nie konkret den Weg in die Realität finden?

Diesen und anderen Fragen geht er im Podcast Synapsensprung 2.0 mit seinen Gesprächspartner auf den Grund, die für die Interviews in die Rolle einer realen Person, egal ob noch am Leben oder schon verstorben oder in die Rolle einer fiktiven Figur schlüpfen.

Viel Spaß und neue Erkenntnisse bei Synapsensprung 2.0 – dem Podcast von und vom Wesen der Kreativität.

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